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Die eigentliche Tourismus-Attraktion des abgelegenen Ortes am Fluss heißt River-Tubing. Es werden Reifen verliehen, mit denen der Fluss "befahren" wird. Die Vogelbeobachtungen im Regenwald erweisen sich als schwierig. Klangattrappen verbessern die Situation wenig. Der kulturelle Mehrwert dieses Ausfluges rechtfertigt jedoch den Aufwand. Der Regen bleibt aus, nach dem essen nutze ich eine Chance von 5 Minuten, mich schnell mal im Fluss abzukühlen. Einige beneiden mich um den Bikini.
Am 20.9. trotzen wir den Bedingungen im Bergland und beobachten in einem Obstanbaugebiet am Hang. Der Lehm klebt uns dermaßen an den Füßen, dass wir kaum laufen können. Den Regen verbringen wir unter einem Dach und nach einiger Zeit Gesang zeigt sich der Ultramarinkardinal (2. Bild) auch mal ganz frei. Am Nachmittag nutze ich in Regenpausen die Freizeit zur Auffrischung bekannter Arten und beobachte so z. B. den auf Bild 3 abgebildeten Dickschnabelorganisten. Ein letzter Tagesausflug führt uns am 21.9. ins Flachland zu den Reisfeldern
bei Jamundi, wo wir neue Vogelarten suchen und mit dem Perlaar (rechts) gleich fündig werden. |