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Hier erlebe ich das erste Mal, wie eine Ameisenpitta angelockt wird. "Maria" wird an einem für die Fütterung vorbereiteten Ort in einer ruhigen Atmosphäre immer wieder namentlich gerufen, bis sie letztlich kommt. Das linke Bild zeigt eine Rostkappen-Ameisenpitta an der Futterstelle.
Die Idee stammt von einem ehemaligen Kleinbauern aus Ecuador, der jetzt davon lebt und gleichzeitig zur Erhaltung des Regenwaldes beiträgt. Das Journal für Vogelbeobachter "Der Falke" berichtet im Heft 12/2025 auf S. 7-11 sehr anschaulich darüber. Später sind wir sogar Zeuge, wie mehrere Individuen verschiedener Arten nacheinander gerufen werden. Natürlich kommen nicht nur die eigentlichen Zielarten, um Weichtiere auf diese Art zu erhaschen.
Kolumbien ist das Land mit den meisten Kolibriarten. Zuckerspender erleichtern die Beobachtung vielerorts. Angesichts der 176 (!) in Kolumbien vorkommenden Arten erscheint die Bestimmung anfangs eher hoffnungslos. Nach kurzer Phase der Ratlosigkeit entscheide ich mich für Belegfotos. Die Rast der Himmelssylphe auf dem Pfosten (2. Bild) bietet mir eine Chance. die meisten Mitreisenden fotografieren. Der Große Veilchenohrkolibri auf der Lumix-Kamera eines Mitbeobachters bringt Spaß. Der fliegende Braunbauch-Brillantkolibri (rechts) verheißt Hoffnung auf weitere Kolibribilder im Laufe der Zeit, die sich auch einstellen werden. |