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Wir verlassen die Ostseite der Anden und fahren stundenlang durch trockene abgeholzte Gebirgszüge. Nicht einmal Beweidung ist zu erkennen. Der örtliche Guide sagt, nur einmal jährlich wird dort Vieh über die riesigen Ländereien getrieben. Nach Aussage des Guides wäre eine Wiederbewaldung vielerorts möglich, doch wird sie verhindert, indem einmal jährlich Feuer gelegt wird. Die Großgrundbesitzer hätten kein Interesse daran.
Da wirkt es fast wie ein Wunder, dass wir das Mittagessen in einem Vogelparadies einnehmen. Im Wald rund um die Logde zeigt sich ein Urutautagschläfer. Den Schwarzameisenvogel (Blue-lored Antbird) sehen wir nur hier (3. Bild). Vögel mit seltsamen Namen wie Schnurrbart-Faulvogel folgen. Noch mehr freue ich mich über das erste Aguti der Reise. Nach dem Essen haben wir die Möglichkeit, mit Führer weiter in den Wald einzudringen oder im Nahbereich zu bleiben. |
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Da ich im Hotelgelände generell viel mehr Vögel als im Wald sehe, genieße ich die Idylle vor Ort mit bunten Vögeln im Gesträuch und an den Futterstellen. Die Fotos zeigen einen Brillensperlingspapagei (links) und eine Rotscheiteltangare, dazwischen Margit in der Hängematte. In einem Häuschen wie diesem (rechts) hätte ich unglaublich gern übernachtet, doch leider war für unsere Gruppe ein steril anmutendes modernes Stadthotel vorgesehen. |
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Nach Schnappschüssen vom Gelbbauchspelzer, Scharlachbauchtangare, Kappennaschvogel und Rotkappenspecht (v.l.n.r) und weiteren Arten bringt uns der Bus nach einer guter Stunde Fahrzeit zum Hotel Movich
im Stadtzentrum von Pereira und so endet der Tag mit einem Kontrast, der größer kaum sein könnte. |